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Am 12. Januar 2007 startete die Washington Post ein Experiment: - Schluss mit Perlen vor die Säue werfen!

Mit Meisterschaft in Präzision und Umsicht
Kann man in jeder Situation punkten.

Unternehmen

Die Rudolf Obrecht AG ist ein internationaler Anbieter von Dienstleistungen im Bereich Mitarbeiterförderung und -entwicklung. Wir wissen, dass in den hart umkämpften Absatz- und Beschaffungsmärkten Unternehmen Mitarbeitende benötigen, welche im entscheidenden Moment das theoretische Wissen in praktisches Können umsetzen. Unsere praxiserfahrenen Trainingsconsultants trainieren und fördern die Mitarbeitenden unserer Kunden mit dem klaren Ziel, messbare Resultate in der Praxis zu erzielen. Dabei steht das Verhalten des Menschen und dessen Entwicklung in Verkaufs-, Führungs- und persönlichen Situationen im Zentrum. Durch die individuell auf die Persönlichkeit der Teilnehmenden und der Firmenstrategie unserer Kunden zugeschnittenen Aus- und Weiterbildungsmassnahmen, fördert die Rudolf Obrecht AG die Teilnehmenden gezielt auf die vorgegebenen Ziele. Unsere Dienstleistungen umfassen nicht nur die Disziplinen Training und Coaching. Im Bereich Consulting erstellen wir unternehmensspezifische Kompetenz- und Entwicklungskonzepte und ermöglichen so die individuelle Entwicklung der Mitarbeitenden. Dabei kontrollieren wir auch den Erfolg der Ausbildungsinvestitionen auf die strategischen Vorgaben unserer Kunden. Wir wissen, dass am Ende des unternehmerischen Handelns nur messbare Resultate zählen.

Leitidee

Die Rudolf Obrecht AG ist ein internationaler Anbieter von Mitarbeiterförderung in den Bereichen Training, Coaching und Consulting sowie Befragungen und Testkäufen. Die Rudolf Obrecht AG konzentriert sich seit ihrer Gründung im Jahre 1995 auf anspruchsvolle Märkte und strebt dort durch hohe Fachkompetenz und kundenbezogene Dienstleistungen eine führende Rolle an. Wir bieten unsere Dienstleistungen in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch an.

Wir verfolgen die 4-P-Strategie und dabei die strategische Erfolgsposition unserer Kunden auf – und ausbauen, d.h.:

  • Praxisbezug
    Unsere Produkte zeichnen sich durch einen absoluten Praxisbezug aus. Wir wissen, dass am Ende nicht das Wissen sondern das Können zählt.

  • Partnerschaft mit unseren Kunden
    Partnerschaft heisst für uns engste Zusammenarbeit mit unseren Kunden; ein umfassendes und individuelles Dienstleistungsportfolio; eine absolute Kundenorientierung aller Mitarbeitenden; ein aktiver persönlicher Verkauf.

  • Persönliches Eingehen auf die Teilnehmenden
    Im Zentrum der Dienstleistungen stehen die Trainingsteilnehmenden. Durch individuelles Eingehen auf die Persönlichkeit der Teilnehmenden unterscheiden wir uns.

  • Praxisorientierte Produktentwicklung
    Die neusten Erkenntnisse aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft werden in unsere Dienstleistungen einbezogen, damit wir uns am Puls der Zeit laufend neu weiterentwickeln können. Auch unsere Mitarbeitenden werden unentwegt gefördert und weitergebildet.

Blog

Schluss mit Perlen vor die Säue werfen!

Am 12. Januar 2007 startete die Washington Post ein Experiment:

Sie ließ den weltberühmten Stradivari-Geiger Joshua Bell während des morgendlichen Washingtoner Stoßverkehrs zwischen zwei U-Bahn-Stationen Präludien von Bach darbieten. Die Violine: mehrere Millionen (!) Dollar wert. Das Ergebnis: mehr als ernüchternd. Während seines 43-minütigen Auftritts gingen mehr als 1.000 Passanten an ihm vorüber, sieben Personen blieben stehen, 32 Dollar wurden erwirtschaftet, nur eine Person erkannte ihn. Mit „Pearls Before Breakfast“ war der Artikel des mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Journalisten Gene Weingarten überschrieben. Noch besser trifft es jedoch der Ausspruch: Perlen vor die Säue werfen.
Jimmy Fallon hat mit Musikern wie U2, Miley Cyrus und Christina Aguilera ein ähnliches Experiment in New York durchgeführt: Er musizierte und sang mit den Künstlern inkognito in Subway-Stationen. Schnell wuchs ein großes und begeistertes Publikum heran. Die Passanten filmten, tanzten und hatten gute Laune.

Wieso funktioniert das eine und das andere nicht?
Ist es nicht bei Werbung, Kommunikation, der Bespielung von Social Media und anderen Touchpoints genauso? Sie haben eine theoretische Reichweite von Tausenden Menschen, aber nur wenige liken, kommentieren oder sharen. Und Sie fragen sich: Warum? Der Mechanismus ist ganz einfach: Zum einen macht der Kontext die Wirkung. Zum anderen macht die Stimmigkeit die Resonanz. Man könnte also sagen, der Kontext ist der gleiche, aber die Performance stößt entweder auf Resonanz, Ignoranz oder Reaktanz.
Wenn wir an die U-Bahn-Performance denken, so hat klassische Musik keine Relevanz zu einem Zeitpunkt, der von Eile und Stress geprägt ist. Verändert man jedoch den Rahmen, tauscht die U-Bahn-Station gegen einen Konzertsaal und verlangt für den Eintritt mehrere hundert Dollar, so verändern sich die Bedeutsamkeit und der Wert der Darbietung. Popmusik hingegen erscheint immer relevant, denn sie ist Teil des Mainstreams und bringt Rhythmus ins Leben. Und damit ist sie ein angenehmer Begleiter, der wach macht und ein Gefühl des Eskapismus hervorruft.

Touchpoints sind die wahren Bühnen Ihrer Marke!
Inszenieren Sie Ihre Touchpoints und überlassen Sie nichts dem Zufall. Wundern Sie sich nicht länger darüber, dass Sie wunderbare Produkte führen, aber keiner diese wahrnimmt. Möglicherweise liegt es an der falsch gewählten Bühne im falschen Setting. Touchpoint-Management bedeutet, darüber nachzudenken, wo Sie Ihre Marke und Ihre Produkte am besten sichtbar machen. Am effektivsten so, dass sie sich in den Alltag der Menschen integrieren, diese dort abgeholt werden und die Begehrlichkeit nach Ihrem Produkt geweckt wird.
Denken Sie noch mal an eine U-Bahn-Station: einen Ort, beeinflusst von der Hektik der Menschen, wo es keinen Grund gibt, länger als notwendig zu verweilen, und der manchmal auch negative Gefühle in uns auslöst. Genauso einen Ort hat IKEA im Jahr 2010 als Markenschauplatz ausgewählt und mehrere Pariser Metro-Stationen mit Sofas, Stühlen und Lampen ausgestattet. Was denken Sie, was passiert ist? IKEA hat den Verkehrsstationen einen Hauch von Behaglichkeit, Bequemlichkeit und Ruhe verliehen. Mit geschicktem Storytelling auf einer ungewöhnlichen Bühne ließ sich ein unbezahlbarer viraler Effekt erzielen. Und es wurde Markennähe der besonderen Art hergestellt.

Neue Markenbühnen in Krisenzeiten schaffen
2020, der Beginn einer neuen Zeitrechnung in der Markenführung. Unser Konsum- und Freizeitverhalten hat sich seit Beginn der Pandemie verändert. Das zeigen unzählige Studien. Die Verlagerung von der analogen in die digitale Welt hat Unternehmen und Marken vor große Herausforderungen gestellt. Ein Beispiel: Wie geht geselliges Biertrinken, wenn die Bars während des Corona-Lockdowns geschlossen sind? Die schottische Brauereigruppe BrewDog hat es vorgemacht und in Windeseile 102 Bars und Restaurants einfach virtuell nachgebildet. So wurde der Community ein neuer Treffpunkt und der Marke eine neue Bühne geboten. Was vorher unvorstellbar war, wurde Realität: Die Menschen kamen zusammen in virtuellen Bar-Sessions zu Biertastings, Live-Musik, Comedy und Pub-Quiz, ohne sich zu gefährden. Take-away und Lieferservice inklusive. Herz und Seele von BrewDog war schon seit Entstehung im Jahr 2007 die Community, die die Marke groß gemacht hat. Dieser Markenkern wurde in einer Ausnahmesituation exzellent übersetzt und dem Kontext angepasst. Dabei wurde das Wirgefühl ebenso gestärkt wie die Beziehung zur Marke.

You can’t build a brand with an empty promise!
Touchpoint-Management heißt auch, Resonanzräume der Marke zu schaffen, also die Erwartungen marken- und kontextkonform zu erfüllen. Jeder Kontaktpunkt auf dieser Reise zahlt auf die Markenbeziehung ein. Kontaktpunkte werden zu Trust- oder Frustration-Points, zu Momenten, die uns das wahre Gesicht der Marke zeigen.
In diesen Zeiten wird die Marke Kundenherzen gewinnen, die die Bedürfnisse, Erwartungen und vor allem die neu entstandenen „Pains“ der Menschen erkennt und smarte Lösungen dafür schafft. Wir brauchen keinen Joshua Bell in der U-Bahn. Wir brauchen starke Versprechen, die eingelöst werden.

Customer Success first
Ändern Sie die Perspektive und fragen Sie sich Folgendes: Wie kann mein Kunde an jedem Kontaktpunkt ein Gefühl der Freude oder des Erfolges verspüren? Kreieren Sie „Magic Moments“ in einer lückenlosen Aneinanderreihung von Kontaktpunkten.
Lassen Sie sich darauf ein, aus Sicht völlig „normaler“ Menschen, mit deren Bedürfnissen und Motiven, auf Ihre Marke zu schauen. Erkennen Sie auf diese Weise alle relevanten analogen und digitalen Kontaktpunkte und inszenieren Sie Ihre Marke, indem Sie Ihre „Perlen“ richtig zur Schau stellen. Und vergessen Sie dabei nicht: „Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist, sondern wie wir sind.“ (Talmud)

Verfasst von:

Charlotte Hager

Charlotte Hager gründete 2008 das Institut comrecon brand navigation - das Institut für Markenführung. Ziel und Bestreben war und ist es, Marken in ihrer Kommunikation erfolgreicher zu machen. Dafür ist es wichtig, menschliches (Kauf-) Verhalten zu kennen und dementsprechend die richtigen Botschaften in den richtigen Kanälen zu transportieren. Sie bezeichnet es als „Parship für Marken“, denn „nur wer weiß, wie Menschen ticken und welche Motive, Bedürfnisse und Mängel sie haben, kann entsprechend darauf reagieren.“ Als Semiotikerin weiß sie, wie wichtig Symbole in der werblichen Kommunikation sind. Dazu hält sie Vorträge und Seminare, um Werbetreibende in Bezug auf die Macht der Zeichen und Symbole zu schulen.

Charlotte Hager ist studierte Kommunikationswissenschafterin und Ethnologin. Diverse Zusatzausbildungen wie Systemische Aufstellungen, LEGO® Serious Play®, Employer Branding und Profiling erweitern das analytisch-beratende Spektrum ihrer Tätigkeiten. 

Zudem ist Sie Präsidentin des Brand Club.

Zur Website: www.comrecon.com
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Wir nutzen dabei unsere Kontakte um Synergien zu schaffen und beste Ergebnisse zu erzielen.